Der Film handelt von dem Kind Şêro, das in einem kurdischen Dorf an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei lebt. Şêro und sein Onkel veräppeln dort gerne die türkische Grenzpolizei. Sein Humor ist eine seiner großen Stärken.
Şêro stellt seinem Onkel wichtige Fragen über die Nachbarschaft, über Grenzen zwischen Ländern, Sprachen und Religionen und darüber, wie die Menschen in diesem Dorf zusammenleben.
Man sieht, wie er seinen Alltag mit seiner gesamten Familie verbringt. Durch Şêros Fragen erfahren wir mehr über Themen, die über seine kindliche Perspektive hinausgehen und über Ländergrenzen hinwegreichen.
Warum genau dieser Film?
Seit dem ersten Tag, an dem ich in Deutschland angekommen bin, habe ich gemerkt, dass sich viele Menschen hier für die Welt interessieren und sich über die Nachrichten informieren – auch über die kurdischen Gebiete.
Mit diesem Film kann man etwas über den Konflikt eines Volkes, die Geschichte des Regisseurs und auch über meine persönliche Geschichte erfahren. Für mich ist der Film eine Reflexion über Daoud als Kind und den erwachsenen Daoud.
Der Film ist eine Möglichkeit, kurdische Kultur und das Leben der Menschen hier nach München zu bringen: ihre Musik, ihr Schulsystem, ihre Erziehung, die Farben ihrer Flagge, ihr Essen, ihren Humor und ihren Alltag.
Mir ist wichtig, nicht nur den Krieg, den Schmerz und die traurigen Geschichten zu zeigen, sondern auch die Kultur und das reale Leben innerhalb einer Familie.
Es ist eine Geschichte über Mut, über die Motivation, weiterzumachen, über Widerstand und über den Grund, weiterzuleben und für Hoffnung zu kämpfen.
Ich bin Daoud, 30 Jahre alt und Kurde. Wenn ich mich so vorstelle, kommen meistens viele Fragen: Aus welchem Land? Aus welcher Region? Um mich einer Antwort zu nähern, zeige ich dieses Jahr einen Film über ein Dorf, das dort liegt.
Filme und Geschichten interessieren mich sehr, deshalb beginne ich gerade mein Studium an der Filmhochschule. Kino Asyl ist für mich der Weg, meine Identität und meine Geschichte durch einen Film auf eine besondere Weise zu zeigen.
Ich bin Daoud, 30 Jahre alt und Kurde. Wenn ich mich so vorstelle, kommen meistens viele Fragen: Aus welchem Land? Aus welcher Region? Um mich einer Antwort zu nähern, zeige ich dieses Jahr einen Film über ein Dorf, das dort liegt.
Filme und Geschichten interessieren mich sehr, deshalb beginne ich gerade mein Studium an der Filmhochschule. Kino Asyl ist für mich der Weg, meine Identität und meine Geschichte durch einen Film auf eine besondere Weise zu zeigen.